Praxisbeispiel Moderation
Facilitating virtual meetings
Zielgruppe/Kunde
35-köpfiges internationales Marktforschungsteam eines Spezialpharmakonzerns, das teilweise virtuell geführt wird und im Rahmen der täglichen Arbeit virtuell mit internen und externen Partnern kommuniziert.
Anlass
Die Mitglieder des Teams sind aufgrund ihrer internationalen Tätigkeit darauf angewiesen, virtuell miteinander zu kommunizieren. Die Bandbreite der Kommunikationsanlässe reicht von Präsentationssituationen über Projekt-Meetings bis zu Ideenfindungs-Workshops. Virtuelle Meetings künftig noch zielorientierter und effektiver zu moderieren, dabei möglichst alle Teilnehmer unter Berücksichtigung der kulturellen Unterschiede zu aktivieren und zu integrieren, das sind die vom Auftraggeber gesetzten Ziele. Die Trainingssprache ist Englisch.
Herausforderung
Im Rahmen eines Team-Meetings am Konzernhauptstandort sollen die 35 Teammitglieder (unterschiedliche Funktionen) zeitgleich trainiert werden. Die Teamleiter haben zuvor bereits ein Training zu diesem Thema durchlaufen und ihr Wissen in die tägliche Arbeit integriert. Inwieweit diese Integration von den Teammitgliedern wahrgenommen und als Optimierung gesehen wird, ist vor Beginn der Maßnahme unklar; denkbar ist, dass es während des Trainings zu einer kritischen Auseinandersetzung mit dem Ist-Zustand kommt. Die durch die Teamleiter erarbeiteten Meeting-Regeln sollen im Rahmen des Trainings verankert und als sinnstiftend erlebt werden. Die Teilnehmer haben unterschiedliche Ausgangsniveaus, was ihre Moderationserfahrung (face-to-face/virtuell) betrifft. Zu den Trainingsthemen zählen die kulturellen Unterschiede in Kommunikation und Arbeitsweise ebenso wie der Beziehungsaufbau in virtuellen Meetings.
Umsetzung
- Ausführliche Auftragsklärung und Beratung des Projektverantwortlichen zu den Trainingsinhalten, der Gruppengröße und -zusammenstellung (funktionale und sprachliche Durchmischung) sowie zur räumlichen Organisation am Standort des Kunden
- Konzeption einer Schulung zum (bereits verwendeten) webbasierten Kommunikationstool im Vorfeld des Moderationstrainings
- Auftrag an die Teilnehmer, eine Moderations-Sequenz vorzubereiten
- Durchführung von 2-tägigen Trainings (zwei Durchgänge à drei Gruppen mit je fünf bis sechs Teilnehmern, Trainingssprache Englisch) am Standort des Kunden, dabei Nutzung der bestehenden webbasierten Technik
- Intensive Abstimmung und Zwischenfeedbacks durch die drei parallel arbeitenden Trainer, enge Zusammenarbeit mit dem Projektverantwortlichen
- Stark praxisorientierte Arbeit im Training, Fokus auf „Lernen voneinander" und „Professionalisierung der täglichen Arbeit"
- Ausführlicher Rückblick und Beratung des Projektverantwortlichen nach der Evaluation des Trainings, Themen unter anderem: weitere Entwicklungsmöglichkeiten des Teams und nächste Trainingsschritte
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